Was hat die Neue Homöopathie Erich Körblers mit der klassischen Homöopathie Samuel Hahnemanns gemeinsam?
Die Neue Homöopathie hat eine eigene Entwicklungsgeschichte und entstammt nicht der Tradition der Hahnemannschen Homöopathen. Erich Körbler hat durch seine Forschung und Entwicklung das von Hahnemann entdeckte Wirkprinzip der Homöopathie transzendiert und ist weit darüber hinaus gegangen.
Information statt Chemikalie
Die bewährte klassische Homöopathie wirkt über die Information, die ein Stoff hinterlässt, wenn er ultrahoch verdünnt wird. Kein einziges Molekül der ursprünglichen Substanz ist dann mehr vorhanden. Hahnemann postulierte, dass die Wirkung umso stärker sei, je höher die Verdünnung der Substanz.
Auch die Neue Homöopathie wirkt über reine Information. Allerdings nicht über ein festes Repertorium von Substanzen, denen man durch Verdünnung ihre heilende Information abgewinnt. Die Neue Homöopathie arbeitet flexibler und abstrakter mit Information verschiedenster Art. Dabei kommt die Eigeninformation des Klienten zum Einsatz. Z.B. psychische Information aber auch Informationsmuster aus dem Körper, aus der Umwelt oder dem sozialen Umfeld.
Die Neue Homöopathie arbeitet dabei nicht mit dem Simile Prinzip Hahnemanns (Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden), sondern mit der von Körbler entwickelten Informationsumkehr (Entstressung durch Umkehr der kritischen Eigeninformation). Dadurch wird eine wesentlich höhere Dynamik erreicht als beim Simile Prinzip.
Die Qual der Auswahl
Ein traditioneller Homöopath arbeitet wie bereits erwähnt mit einem festen Repertorium. In der Auswahl der Mittel kann sich der Homöopath auf die Vorgaben Hahnemanns, auf seine persönliche Behandlungserfahrung und auf seine Intuition verlassen und hoffen, dass er so eine möglichst hohe “Trefferquote” erzielt.
Der Praktizierende in der Neuen Homöopathie nach Erich Körbler hat ein besonderes Werkzeug zur Verfügung, um dem richtigen Heilungsimpuls auf die Spur zu kommen: Die von Körbler entwickelte kalibrierte Testung mit der Einhandrute. Hier werden keine Mittel aufgrund von Erfahrungen ausgewählt, sondern es findet ein direkter Dialog mit dem Informationssystem des Klienten statt. Das System des Klienten wird gewissermaßen gefragt, welchen Impuls es gerade in diesem Moment braucht und in diesem Dialog entsteht der Bauplan für den Heilimpuls.
Der Impuls
Die klassische Homöopathie gibt Impulse über die Verabreichung von Globuli oder alkoholischen Lösungen, in denen die Information der Ausgangssubstanz enthalten ist.
Die Neue Homöopathie arbeitet im Kern mit der Übertragung der Heilinformation auf Wasser. Das informierte Wasser wird getrunken, so dass der Impuls in jede Zelle des Körpers gelangt.
Darüber hinaus ist die Neue Homöopathie ein offenes Konzept, so dass bei Bedarf auch jede andere Möglichkeit für einen Heilimpuls in Frage kommt. Ob Töne, Reiki, Ostheopathie, klassische Homöopathie, eine Aufstellungsarbeit oder eine Kombination von Möglichkeiten. Der zeitliche Verlauf ist ebenso wichtig wie Menge und Reihenfolge. Die Testung zeigt, wann welche Impulsform vom System gebraucht wird.
Schauen wir uns an, wie genau die Informationsimpulse funktionieren, die in der klassischen und in der Neuen Homöopathie verwendet werden:
Ein Impuls dient immer dazu, ein Ungleichgewicht wieder zurück in sein Fliessgleichgewicht zu bringen.
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Die Störung eines Gleichgewichtes wird nach der klassischen Homöopathie mit dem Simile Prinzip balanciert. Hier wird der Anteil, der “herüber gerutscht” ist, wieder zurückgebracht auf die andere Seite:
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Die Neue Homöopathie nach Erich Körbler balanciert mit dem Prinzip der Informationsumkehr:
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Hier werden beide Seiten dupliziert und umgekehrt wieder hinzugefügt. So ergibt sich ebenfalls ein Gleichgewicht, allerdings auf einer höheren Ebene. Dieses Gleichgewicht ist wesentlich stabiler und gibt dem System einen kräftigen Schub, um sich dauerhaft aus der Blockade zu bewegen.
Wenn Sie richtig harmonisiert haben, landen Sie immer im Potenzraum. (Erich Körbler)
Veränderungen brauchen Rückhalt
Die Neue Homöopathie arbeitet außerdem mit den Körbler’schen Zeichen direkt am Körper, um auf der bioelektrischen Ebene (Meridiansystem) zu stabilisieren. Mit dieser Stabilisierung werden tiefgreifende Veränderungsprozesse erst möglich, die das System ansonsten schlicht überfordern würden.
Je genauer, desto besser
Um ein Symptom zu behandeln sucht die klassische Homöopathie nach einer Substanz, die im Körper oder in der Psyche genau dieses Symptom hervorrufen würde, um sie dann zu verdünnen und mit dieser Potenz das Gleichgewicht wieder herzustellen. Zumeist kommen dabei pflanzliche, tierische oder mineralische Substanzen zum Einsatz.
Die Neue Homöopathie sucht nicht in der Natur nach einem möglichst ähnlichen Simile. Sie benutzt exakt die ursprüngliche Eigeninformation aus dem System des Klienten. Über die Informationsumkehr stellt sie ein hochenergetisches Gleichgewicht her.
Besonders wenn es sich um Verflechtungen in der Psyche handelt, bewährt sich die grosse Präzision, die durch die Arbeit mit Eigeninformation möglich wird. Trauma oder Trauma ähnliche Belastungen werden aus dieser Perspektive erst vollständig greifbar und können Schicht für Schicht entstresst werden.
Healing by doing
Das Zuführen der Heilinformation in der Neuen Homöopathie nach Erich Körbler ist ein aktiver Prozess für den Klienten. Das meist tägliche, kurze Programmieren des Heilimpulses auf Wasser wird vom Klienten eigenständig durchgeführt. Der Klient ist selbst am Herstellungsprozess seines Heilmittels beteiligt, er konsumiert nicht einfach. Währenddessen taucht er mental und emotional in seinen Prozess ein und trinkt schliesslich das programmierte Wasser, um die Information auch in seinen Körper zu bringen.
Die Zukunft
Samuel Hahnemann ist es zu verdanken, dass die Möglichkeit der Heilung durch Informationsübertragung entdeckt worden ist. Viel Grundlagenarbeit wurde von den klassischen Homöopathen geleistet und doch ist es eine Heilkunde, die auf dem Rasterverfahren beruht. Viele Homöopathen erweitern ihre Arbeit deswegen durch sensitive Schulungen, um ihr Blickfeld und ihren Handlungsspielraum zu erweitern. Der Versuch, allgemeingültige Rezepturen für bestimmte Symptome zu finden ist bisher in jedem Bereich erfolglos geblieben und so auch in der klassischen Homöopathie. Erich Körbler erkannte, dass es nicht darum geht, Allheilmittel oder immer feinere Anamnese-Raster zu erschaffen. Die Herausforderung liegt darin, in der Lage zu sein, höchst individuell im Hier und Jetzt das Wesen eines Symptoms mit all seinen relevanten Verflechtungen in Körper, Psyche, Umwelt und im sozialem Umfeld zu erfassen. Die direkte Kommunikation auf der Informationsebene ist die Gegenwart und die Zukunft der Informationsmedizin.
Aaron Bolte


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